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Alexander & Nathan, Full Stack Entwickler
Alexander & Nathan, Full Stack Entwickler

21. August 2025

"Und der Gewinner ist ..." – Wie wir Möbel im Wert von 10 Mio. Euro verschenkt haben!

CHECK24 hat Möbel im Wert von 10 Millionen Euro verschenkt – und im Backend wurde es richtig spannend.

Alexander und Nathan, beide Full Stack Entwickler bei CHECK24 Möbel in Berlin, waren Teil eines echten Highlight-Projekts: einer groß angelegten Verschenk-Aktion über die CHECK24-App, bei der täglich tausende Möbelstücke kostenlos an unsere Nutzer vergeben wurden.

In nur zwei Monaten entwickelte ihr Team ein komplett neues System – von Grund auf.

Hallo Ihr zwei! Zu Beginn: Wer seid Ihr, wie lange seid Ihr schon bei CHECK24 und was genau macht Ihr dort?
Alexander:

Ich bin Alexander und arbeite als Softwareentwickler bei CHECK24 Möbel in Berlin. Je nach Projekt übernehme ich Aufgaben im Frontend, Backend oder auch im DevOps-Bereich. Ich bin inzwischen seit etwas über drei Jahren bei CHECK24. Angefangen habe ich als Werkstudent, dann habe ich hier mein Pflichtpraktikum gemacht und im Anschluss auch meine Bachelorarbeit geschrieben. Seit anderthalb Jahren bin ich nun fest angestellt.

Nathan:

Und ich bin Nathan, ebenfalls Full Stack Entwickler im Berliner Möbel-Team. Neben Front- und Backend übernehme ich auch bei DevOps- und Infrastruktur-Themen Verantwortung. Ich habe direkt nach dem Masterstudium, Ende 2022, bei CHECK24 angefangen.

Im Frühjahr habt Ihr bei CHECK24 Möbel ein ganz besonderes Projekt umgesetzt. Worum ging’s da genau?
Alexander:

Nach der erfolgreichen Marketingaktion 2024, bei der CHECK24 EM-Trikots verschenkt hat, wollten wir bei CHECK24 Möbel eine ähnliche Kampagne starten – mit dem Ziel, unser Produkt und das große Möbelsortiment stärker ins Bewusstsein zu bringen. Daraus entstand die Idee: „CHECK24 verschenkt Möbel im Wert von 10 Millionen Euro!“

Nathan:

Konkret hieß das: Vom 1. bis zum 24. April 2025 wurden täglich Möbelstücke über die CHECK24-App verschenkt, insgesamt mehr als 100.000. Das Ganze lief nach dem Prinzip „first come, first served“. Wer pünktlich um 12:00 Uhr in der App auf den Button „In die Warteschlange“ geklickt hat, hatte die Chance, sich ein kostenloses Möbelstück zu sichern.

Alexander:

Unser Hauptziel war es, den Leuten zu zeigen, dass man bei CHECK24 nicht nur Strom und vieles mehr vergleichen kann, sondern auch Millionen Möbelartikel!

Wie viele Leute waren an der Aktion beteiligt und was hat die Zusammenarbeit im Projektteam besonders gemacht?
Nathan:

Unser Kernteam bestand anfangs aus acht Entwicklern, drei Produktmanagern, einem Managing Director und einem Geschäftsführer. Aber natürlich waren auch noch viele andere beteiligt – zum Beispiel für den Versand der Produkte.

Alexander:

Die Rahmenbedingungen des Projekts waren auch besonders: großes Budget, viel erwarteter Traffic und eine ambitionierte Deadline. Das zeigte sich auch im Softwaredesign: Wir mussten skalierbar denken und pragmatische Lösungen finden – manchmal eher mit Budget als mit zusätzlicher Zeit. Das machte die Teamdynamik spannend.

Hand aufs Herz: Was hat richtig gut funktioniert und wo hakte es ein bisschen?
Alexander:

Richtig gut lief, dass wir das System komplett neu aufsetzen konnten und ich dabei erstmals Go im Backend einsetzen konnte, das war technisch spannend.

Besonders positiv war auch die starke Teamarbeit. Und ich bin stolz darauf, dass das System weitgehend stabil lief, mit nur wenigen kleineren Problemen.

Herausfordernd war vor allem der enge Zeitplan: Nach nur zwei Monaten ging das Frontend schon live – inklusive Funktionen wie „Produkte favorisieren“, „Push-Benachrichtigungen aktivieren“ und der Teilnahme an der Verlosung. Technisch hat uns das Frontend-Framework Remix beschäftigt. Das Loader/Action-Modell war neu für unser Team, und wir mussten den Datenfluss erst erarbeiten – umso stolzer waren wir auf das Ergebnis!

Nathan:

Finde ich auch. Außerdem hat die Aktionsseite nicht nur technisch funktioniert, sondern hatte auch insgesamt eine sehr kundenfreundliche Gestaltung inklusive Animationen und Effekte.

Was nicht so rund lief, war der erste Aktionstag. Wer da um Punkt 12 Uhr in der virtuellen Möbel-Warteschlange stand, weiß, wovon ich rede. Trotz vorheriger Tests sind wir mit zu wenig Ressourcen und unzureichendem Error-Handling gestartet. Also hat sich das ganze Team nach der ersten Verschenk-Runde zusammengesetzt und optimiert. Zum Glück mit spürbarem Erfolg an den Folgetagen.

Funfact

Wusstest Du, dass die Ladeanimationen wie „Dein Platz ist gesichert!“ und „Deine Position wird berechnet!“ nicht nur dazu dienten, unseren Kunden visuelles Feedback zu geben? Sie hatten auch einen technischen Zweck! Damit haben wir unseren Go-Routinen, die die Nutzer in die Warteschlange schreiben, wertvolle Zeit verschafft. Das war auch dringend nötig, denn zur Spitzenzeit um Punkt 12:00 Uhr haben wir mehr als 250.000 Anfragen pro Sekunde bekommen!

Alexander & Nathan, Full Stack Softwareentwickler

Wenn Ihr zurückblickt: Was habt Ihr aus der Aktion für Euch mitgenommen?
Alexander:

Für mich war das Projekt eine tolle Gelegenheit, technisch Neues zu lernen. Wie schon erwähnt, habe ich zum ersten Mal mit Go gearbeitet – das war eine spannende Erfahrung. Außerdem konnte ich deutlich mehr mit AWS arbeiten als sonst. Diese Bandbreite in der Praxis zu erleben, war für mich persönlich sehr lehrreich.

Nathan:

Auch bei mir war AWS ein großes Thema. Wir haben die gesamte Infrastruktur dort gehostet und viel über die Plattform gelernt.

Was mich besonders begeistert hat: Wenn man einen Prozess optimiert, der am nächsten Tag über 250.000 Menschen betrifft und punktgenau funktionieren muss, entsteht automatisch ein hoher Qualitätsanspruch. Das motiviert enorm, und wenn alles reibungslos läuft, ist das ein großartiges Gefühl.

Und zum Abschluss: Was war Euer persönlicher Highlight-Moment während des Projekts?
Alexander:

Für mich gab es zwei besondere Highlights im Projekt. Zum einen der zweite Tag nach dem holprigen Start – es war toll zu sehen, wie viel Leidenschaft, Einsatz und Teamgeist in das Projekt geflossen sind, um die technischen Probleme zu beheben. Das Gefühl, dass sich der Aufwand gelohnt hat, war großartig. Zum anderen fand ich es super, wie viele sich in Foren und auf Social Media über ihre kostenlosen Möbel gefreut haben.

Nathan:

Mein persönliches Highlight war, als wir ein Problem entdeckt haben und es schnell lösen konnten: Viele kamen mit ihren Geschenken zur Kasse, schlossen den Kauf aber nicht ab. Anfangs dachten wir, es liegt an einem Systemfehler zwischen Warteschlange und Kasse. Doch dann zeigte sich: Viele Bots hatten sich in die Warteschlange geschlichen und waren nicht dafür programmiert, den Kauf abzuschließen. Daraufhin haben wir einige vorbereitete Anti-Bot-Maßnahmen aktiviert und konnten das Problem beheben. Das war für mich ein echter Erfolgsmoment!

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